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Kinderbett mit Rausfallschutz

Wie man sich bettet, so schläft man. Diese alte Weisheit gilt nicht nur für Erwachsene, die auf der Suche nach wirklich erholsamem Schlaf sind, sondern auch und insbesondere für die Kleinsten. Kleine Kinder verschlafen mehr als die Hälfte des Tages – umso wichtiger ist hier das richtige Bett! Neben einer ergonomisch ausgewogenen Matratze und einem Gestell ohne Schadstoffbelastung muss das Kinderbett auch mit Rausfallschutz versehen sein – der Sicherheit der Kinder zuliebe. Hier auf Kinderbett-mit-Rausfallschutz.com finden Sie die idealen Betten.

Wenn Sie sich nun fragen, was ein Kinderbett mit Rausfallschutz genau ist, wie es aufgebaut, verwendet und gepflegt werden muss – nun, dann sind Sie hier genau richtig! Wir werden uns in diesem Text genauestens mit dem Kinderbett mit Rausfallschutz beschäftigen. Denn gerade im Bereich der Kindermöbel ist das Angebot riesig, und nicht wenige Eltern verzweifeln bei der Wahl des richtigen Kinderbettes. Soll es nun, wie von den Kleinen gewünscht, das Prinzessinnenbett in auffälligen Rosa-Tönen mit Glitzerornamenten sein oder sollte der Fokus lieber auf natürlichem Holz aus zertifizierter Holzwirtschaft stammen? Und wie sollte ein Kinderbett mit Rausfallschutz gepflegt werden, damit es möglichst lange möglichst gut aussieht?

Kinderbett mit Rausfallschutz – für den maximalen Schutz Ihrer Kleinen

Als Erwachsener ist man bei der Wahl des Bettes total flexibel. Egal ob Futon- oder Boxspringbett, eine Liegefläche von 2 x 2 Metern oder die schmale Variante mit nur 90 Zentimetern Bettbreite – entscheidend ist bei der Wahl des Bettes vor allem der persönliche Geschmack. Und natürlich der Geldbeutel. Bei Kindern hingegen sieht die Sache anders aus. Hier zählt vor allem die Sicherheit, denn zu keiner anderen Zeit des Tages ist ein Kind ungeschützter als in der Nacht, wenn beide Eltern schlafen. Ein Kinderbett mit Rausfallschutz ist daher nicht nur ein überlegenswertes Extra, sondern ein Muss! Sind die Kinder schon größer oder will man etwas Geld sparen, kann man auch auf ein Kinderbett 90×200 mit Rausfallschutz zurückgreifen.

 

Baby in einem Kinderbett mit Rausfallschutz

 

Kinder schlafen wesentlich unruhiger als Erwachsene. Wachphasen mitten in der Nacht sind eher die Regel als die Ausnahme (was übermüdete Eltern sofort bestätigen können). Doch auch in den Tiefschlafphasen ist ein Kind voller Bewegungsdrang. Die Vernetzung der Nerven im kindlichen Gehirn ist noch nicht so ausgeprägt, als dass während der Schlafphasen der Körper in einen absoluten Ruhezustand versetzt wird. Hier ist ein Kinderbett mit Rausfallschutz Pflicht! Kinder drehen sich, winden sich, setzen sich im Schlaf hin – und das häufig auch dann, wenn die Eltern noch tief und fest schlafen.

Problematisch wird der Bewegungsdrang der Kinder, wenn sie der Bettkante bedrohlich nahekommen. Auch wenn sich die Matratze eines Kinderbettes nur wenige Zentimeter über dem Boden befindet, so kann diese Höhe bei einem Sturz schon fatal sein! Fällt das Kind auf das empfindliche Köpfchen, können schwere, bleibende Schäden die Folge sein. Ein Kinderbett mit Rausfallschutz ist daher die beste Versicherung gegen schwere Verletzungen des Nachwuchses.

Ein Kinderbett mit Rausfallschutz sollte daher als Pflichtbestandteil jeder Baby-Erstausrüstung gesehen werden. Spätestens dann, wenn der Nachwuchs das elterliche Bett verlässt und in sein eigenes Zimmer umzieht (oder das Kinderbettchen neben das der Eltern gestellt wird), muss immer eine Regel gelten: Sicherheit geht vor!

Ein Kinderbett mit Rausfallschutz ist in zwei verschiedenen Formen erhältlich. Die erste Variante eignet sich für die Kleinsten, vom Neugeborenen bis hinein in das erste Lebensjahr. Hier wird der Rausfallschutz durch Gitterstäbe realisiert, die das komplette Bett umschließen. Dadurch wird ein größtmöglicher Schutz gewährleistet – auch bei Babys ersten Kletterversuchen. Für ältere Kinder eignet sich eine erhöhte Bettseite – zumeist durch ein erhöhtes Seitenteil realisiert. Diese Seitenteile sind in der Regel rund 20 Zentimeter höher als die Oberfläche der Matratze – und halten den aktiven Nachwuchs in der Nacht sicher in seinem Bettchen.

 

Wie funktioniert ein Kinderbett mit Rausfallschutz?

Babybetten mit Rausfallschutz sehen aus wie ein oben offener Käfig. Im Abstand von wenigen Zentimetern sind rings um das Bett in der vertikalen Ebene Holzstäbe angebracht. So kann sich das Baby im Bett bewegen, wird allerdings effektiv daran gehindert, das Bettchen zu verlassen. Die Holzstäbe sollten dabei immer aus unlackiertem Naturholz bestehen – denn bekanntermaßen erkunden kleinste Kinder ihre Umwelt hauptsächlich mit dem Mund! Der Abstand der einzelnen Stäbe zueinander muss so gewählt werden, dass der kleine Kopf des Kindes unter keinen Umständen in den Spalt zwischen den einzelnen Holzstäben passt. Hier droht ansonsten unter Umständen eine ernste Verletzungsgefahr bis hin zum Ersticken!

Bei einem Kinderbett mit Rausfallschutz für die Kleinsten sollte darüber hinaus immer auf optimale Luftzirkulation geachtet werden. Ideal ist hier ein Kinderbett mit Rausfallschutz, das sowohl an den Seitenteilen als auch am Kopf- und Fußende mit Gitterstäben versehen ist. Hier findet ein größtmöglicher Luftaustausch statt, auch wenn das Bettchen noch mit einem Nestchen (zum Schutz des Kopfbereiches) versehen wird. Mangelnde Luftzirkulation gilt in Expertenkreisen als einer der Hauptauslöser für plötzlichen Kindstod, daher sollte dieser Punkt bei der Neuanschaffung vom Kinderbett mit Rausfallschutz ganz oben auf der Prioritätenliste stehen! Stellen Sie das Kinderbett mit Rausfallschutz für die Kleinsten auch niemals direkt an eine Wand, sondern lassen Sie rund um das Bett immer einen Abstand von 30 Zentimetern zur nächsten Wand.

Ein gutes Kinderbett mit Rausfallschutz für die Kleinsten ist in der Höhe der Matratze einstellbar. Je jünger das Kind ist, desto weiter oben am Bett kann bei einstellbaren Bettchen der Lattenrost samt Matratze platziert werden. Während dem Kind die Höhe vollkommen egal ist, schont eine ergonomisch korrekte Höhe den Rücken der Eltern.

 

Vater und Baby. Das Kind befindet sich in einem Kinderbett mit Rausfallschutz

 

Ab spätestens dem zweiten Lebensjahr verbannen die meisten Eltern die Gitterbettchen aus dem Kinderzimmer – schließlich ist der Nachwuchs ja jetzt schon „groß“ und möchte nicht mehr hinter Gittern eingesperrt bleiben. Sofern nicht bereits bei der Erstanschaffung auf ein mitwachsendes, umbaubares Kinderbett mit Rausfallschutz geachtet wurde, ist spätestens jetzt die Zeit, ein neues Kinderbett mit Rausfallschutz anzuschaffen. Hier haben Eltern wieder die Wahl: Soll es ein Kinderbett mit Rausfallschutz sein, bei dem die Seitenteile von Werk aus bereits so hoch ausgeführt sind, dass sie einen effektiven Rausfallschutz bieten? Oder wird ein Kinderbett mit Rausfallschutz gekauft, bei dem erhöhte Seitenteile zusätzlich angeschraubt werden können? Hier spielt neben dem Geschmack der Eltern auch die Sicht auf die Zukunft eine große Rolle. Ein Bett mit standardmäßig erhöhten Seitenteilen ist optisch häufig die elegantere Lösung, allerdings werden diese Bettchen spätestens mit dem Kindergartenalter vom Nachwuchs nicht mehr gerne angenommen. Ein Kinderbett mit flexiblem Rausfallschutz hingegen kann – eine hohe Qualität natürlich vorausgesetzt, problemlos bis ins Grundschulalter weiterverwendet werden.

Ob bei Babybetten oder beim Kinderbett mit Rausfallschutz für Kleinkinder – das Prinzip bei beiden Systemen ist identisch. Durch eine Erhöhung rund um die Liegefläche wird verhindert, dass sich das Kind unkontrolliert in der Nacht aus dem Bett bewegt, ganz gleich, wie aktiv die Traumphase sich auch auf den Bewegungsapparat der Kleinsten auswirkt. Wichtig ist hier natürlich, dass durch den Rausfallschutz kein erhöhtes Verletzungsrisiko entsteht. Ein gutes Kinderbett mit Rausfallschutz ist daher so verarbeitet, dass nirgendwo scharfe Kanten oder Ecken im Bewegungsbereich des Kindes zu verorten sind. Auch alle Befestigungsschrauben sollten so im Holz des Bettes versenkt werden können, dass die Schraubenköpfe plan mit dem Holz liegen – und keinesfalls von den Kindern berührt werden können.

Als Faustregel für die richtige Höhe vom Kinderbett mit Rausfallschutz sollte gelten: Die Oberkante des Rausfallschutzes sollte ungefähr auf Schulterhöhe eines auf der Seite liegenden Kleinkindes liegen. Mit einer Höhe von 20 – 25 Zentimetern, gemessen ab Matratzenoberfläche, sind Sie immer auf der richtigen Seite!

 

Vorteile vom Kinderbett mit Rausfallschutz

Den größten Vorteil vom Kinderbett mit Rausfallschutz haben wir bereits angeschnitten. Ein solches Bett erhöht die Sicherheit des Kindes ganz eklatant! Während des Tages haben die Eltern großen Einfluss auf die Sicherheit des Kindes. Gefahren werden durch die Aufmerksamkeit der Eltern effektiv vom Nachwuchs ferngehalten. Anders jedoch in der Nacht, wenn Mutter und Vater gleich dem Kinde sich ebenfalls im Tiefschlaf befinden. Nachts ist das Kind – zumindest so lange es nicht schreit – auf sich allein gestellt. Wer ein Kind zuhause hat, der weiß, wie flink und lautlos sich bereits die Kleinsten der Kleinen bewegen können. Die kindliche Motorik verfügt noch nicht über eine Selbstabschaltung. Dies bedeutet, dass anders als bei Erwachsenen die kindlichen Muskelgruppen auch in der Schlafphase aktiv bleiben. Im Traum wird gestrampelt, sich gedreht und das gesamte Bett als Liegefläche eingenommen. Eltern, die hier auf ein Kinderbett mit Rausfallschutz verzichten, nehmen es billigend in Kauf, dass sich der Nachwuchs nachts unkontrolliert der Bettkante nähert – und damit einem Abgrund, der in nicht wenigen Fällen bis zu 50 Zentimeter hoch sein kann!

50 Zentimeter klingen auf den ersten Blick vielleicht nicht hoch, diese Fallhöhe kann aber ausreichen, um schwere bis schwerste Kopfverletzungen bei Kindern hervorzurufen! Insbesondere, wenn der Fußboden unter dem Bett mit Fliesen ausgestattet ist und das Baby mit dem Kopf aufschlägt, können die Folgen dramatisch sein. Ein Kinderbett mit Rausfallschutz bietet hier den besten Schutz. Denn ganz gleich, wie stark sich das Kind in der Nacht bewegt – es ist schlichtweg unmöglich, dass es aus dem Bettchen fällt.

Ein weiterer Vorteil vom Kinderbett mit Rausfallschutz, insbesondere wenn es sich um ein Gitterbettchen handelt, ist die Einschränkung der Bewegungsfreiheit im Bedarfsfall. Häufig kommt es vor, dass Eltern kurz den Nachwuchs unbeaufsichtigt lassen müssen – sei es, um Essen zuzubereiten, für ein wichtiges Telefonat oder auch für den Gang zur Toilette. Ein Kinderbett mir Rausfallschutz kann in diesen Fällen einen Laufstall ersetzen. Das Kind wird daran gehindert, ohne Aufsicht die Umgebung zu erkunden – was für die Eltern zweifelsohne eine Erleichterung des Alltags darstellt. Natürlich bedeutet das nicht, dass man Kinder längere Zeit im Kinderbett mit Rausfallschutz ruhigstellen soll – aber für den ein oder anderen kurzen Moment kann das Bettchen durchaus für die Aufbewahrung des allzu neugierigen Nachwuchses verwendet werden.

Ein Kinderbett mit Rausfallschutz kann übrigens auch toll in die Spielwelten der Kinder integriert werden. Je nach Ausführung des Bettes sind die Seitenteile optisch so ausgelegt, dass sie aus einem einfachen Bettchen ein Rennauto, Feuerwehrwagen, Raumschiff oder auch ein Prinzessinnen-Schloss machen

 

Familie freut sich über ein neues Kinderbett mit Rausfallschutz

 

Worauf muss man beim Kauf von einem Kinderbett mit Raufallschutz achten?

Jeder Schlaf ist immer nur so gut wie das Bett, auf dem man sich zur Ruhe bettet. Das gilt insbesondere auch für Kinderbetten. Bedenkt man, wie weich und formbar das Skelettgerüst eines Kindes noch ist, kann ein Kinderbett gar nicht qualitativ hochwertig genug sein.
Ein Kinderbett mit Rausfallschutz teilt sich dabei in mehrere Elemente, die wir uns mal genauer angesehen haben.

Das Bettgestell 

Ein Kinderbett mit Rausfallschutz ist, wie Betten für Erwachsene auch, in unterschiedlichen Längen und Breiten verfügbar. Hier entscheidet neben dem verfügbaren Platzangebot im Kinderzimmer vor allem die Weitsicht der Eltern darüber, welche Maße als sinnvoll in Betracht gezogen werden können. Für Babys und Kleinkinder reicht bei einem Kinderbett mit Rausfallschutz eine Liegefläche von 60 bis 90 Zentimetern Breite auf einer Länge von 160 bis 200 Zentimetern. Diese Bettchen werden gerne als Erstausstattung zur Geburt angeschafft und sind zumeist als Gitterbettchen ausgelegt. Wie bereits erwähnt, sollten bei Kinderbetten für die Kleinsten alle vier Seitenteile möglichst luftdurchlässig gestaltet sein. Ideal ist hier eine Ausführung mit Gitterstäben sowohl an den Seiten als auch am Kopf- und Fußende. Unbedingt achten sollte man auf eine Höhenverstellbarkeit des Lattenrostes. Diese wird mittels verschieden hoher Bohrungen realisiert, die sich an Kopf- und Fußende des Bettes befinden. So kann das Bettchen mitwachsen – und sich den Bedürfnissen von Eltern und Kind optimal anpassen.

Bei der Wahl der Materialien für das Bettgestell bei einem Kinderbett mit Rausfallschutz spielt der persönliche Geschmack der Eltern die Hauptrolle. Kinderbetten sind in der Regel aus Holz gefertigt, es existieren allerdings auch Varianten aus Metall oder Kunststoff. Bei Holzbetten ist unbedingt darauf zu achten, dass das Holz nicht mit Schadstoffen belastet und speichelresistent ist. Metallbetten werden lackiert angeboten. Auch hier ist eine möglichst geringe Schadstoffbelastung unbedingt zu beachten. Kunststoffbetten sind die zumeist günstigste Variante, um ein Kinderzimmer mit einem Kinderbett mit Rausfallschutz auszustatten. Leider sind Kunststoffe häufig extrem mit Schadstoffen belastet und darüber hinaus nur begrenzt robust. Wer hier am falschen Ende spart, entlastet vielleicht auf kurze Sicht den Geldbeutel, langfristig jedoch wird man wenig Freude an einem billigen Kinderbett mit Rausfallschutz haben!

Der Lattenrost 

Ein hochwertiger Lattenrost ist nicht nur einfach eine Unterlage für die Matratze, sondern darüber hinaus für optimalen Schlafkomfort unabdingbar. Bei Lattenrosten wird zwischen einem Rollrost und feststehenden Lattenrosten unterschieden. Rollroste bestehen aus einzelnen Holzlamellen, die mittels eines Stoffbandes flexibel miteinander verbunden sind. Dieses System überzeugt vor allem durch seinen günstigen Einstandspreis, den leichten Transport und das einfache Installieren im Kinderbett. Feststehende Lattenroste bestehen aus einem Holzrahmen, in dem federnde Holzlamellen eingebracht werden. Bei guten Lattenrosten kann hier die Widerstandsfähigkeit der Lamellen gegen Körperdruck eingestellt werden. Kinder sollten immer auf vergleichsweise hartem Untergrund schlafen – daher stellen feststehende, einstellbare Lattenroste hier das Nonplusultra im Bereich Schlafkomfort dar. Einen guten Lattenrost erkennen Sie immer an der Elastizität der einzelnen Lamellen. Nur wenn diese dem Körpergewicht nachgeben und gleichzeitig eine stabile Auflagefläche darstellen, ist ein erholsamer Schlaf für die Kinder garantiert.

Die Matratze 

Das wohl wichtigste Teil eines Kinderbettes ist eine hochwertige Matratze. Auch hier ist der Markt nahezu unüberschaubar – und wer Geld loswerden will, kann das bei Matratzen für Kinder besonders gut. Dabei sind es weder die Handelsmarke noch der Preis, die eine gute Matratze von einer schlechten unterscheidet. Eine gute Matratze für ein Kinderbett mir Rausfallschutz sollte unbedingt atmungsaktiv und luftdurchlässig sein. Dies sorgt zum einen für lange Haltbarkeit, zum anderen leiten diese Matratzen Körperwärme und Schweiß zuverlässig vom Körper des Kindes weg und stellen so ein ideales Schlafklima sicher. Bei der Wahl des richtigen Materials für eine Matratze können Eltern zwischen Latex, Kaltschaum, Schaumstoff oder Federkern wählen. Latex und Kaltschaum sind als Matratzen für Kinderbetten eindeutig zu bevorzugen. Sie bieten den besten Kompromiss aus Schlafkomfort und Hygiene, sind dabei besonders rückenschonend und ausgesprochen atmungsaktiv. Auch für Allergiker und Kinder mit Atemproblemen sollten Latex- oder Kaltschaummatratzen die erste Wahl darstellen, denn sie verhindern zuverlässig eine Besiedelung der inneren Matratzenstruktur durch Milben oder Schimmelpilze.

Federkernmatratzen sind der günstige Klassiker unter den Matratzen. Ein ausreichender Schlafkomfort bei günstigen Preisen lässt viele Eltern zu dieser Art der Matratze greifen. Es ist allerdings zu beachten, dass Federkernmatratzen nicht so robust und langlebig wie ihre Pendants aus Latex oder Kaltschaum sind. Federkernmatratzen halten selten länger als einige Jahre – wer Wert auf Dauerhaftigkeit legt, der sollte sich eher den teureren Alternativen zuwenden.
Eher etwas für Reisebettchen oder als Notschlafplatz sind Schaumstoffmatratzen. Diesen einfachen Liegemöglichkeiten fehlt ein stabilisierender, rückenverstärkender Kern. Schaumstoffmatratzen sind in der Anschaffung unschlagbar günstig, allerdings zum Preis von mangelndem Komfort. Auch die Schadstoffbelastung kann, besonders bei extrem günstigen Schaumstoffmatratzen, immens hoch sein. Wer seinem Kind was Gutes tun will, der sollte nur in absoluten Ausnahmefällen auf Schaumstoffmatratzen zurückgreifen!

Die Bettwäsche

Essentiell für einen guten Schlaf im Kinderbett mit Rausfallschutz ist die Wahl der richtigen Bettwäsche. Für Säuglinge und Babys bis zum ersten Geburtstag ist ein Schlafsack die richtige Wahl. Schlafsäcke halten das Baby schön warm und, was noch viel wichtiger ist, sie können nicht vom Baby über den Kopf gezogen werden. Bettdecken hingegen kommen erst dann in Betracht, wenn das Kleinkind älter als 12 Monate ist. Hier lohnt sich die Anschaffung einer Kombi-Decke. Diese zweiteilige Garnitur lässt sich mittels Druckknöpfe trennen. In den warmen Sommermonaten haben Sie so eine dünne Bettdecke, im Winter sorgen zwei Schichten für ein wohlig warmes, flauschiges Schlafgefühl der Kleinsten. Achten Sie unbedingt auch bei der Bettwäsche für die Kleinsten auf beste Qualität. Je hochwertiger die Bettdecke verarbeitet ist und je weniger Allergene Stoffe (Daunen) verwendet werden, desto länger haben Sie Freude an der Wäschegarnitur. Achten Sie auch darauf, dass sich die Bettdecke möglichst heiß waschen lässt. Mindestens 60° sollte die Wäsche schon vertragen, 90° sind optimal für ein Abtöten aller Keime in der Stoffstruktur. Für ein Extra an Hygiene sollten Sie beim Kauf der Bettwäsche darauf achten, dass diese sich bleichen lässt. Durch den sparsamen, aber regelmäßigen Einsatz von leichten Bleichmitteln während der Wäsche lassen sich Keime, Pilze und Milben effektiv bekämpfen.
Neben der Bettdecke ist auch das richtige Kopfkissen für den Schlaf im Kinderbett mir Rausfallschutz unverzichtbar. Viele Eltern begehen hier aus Unwissenheit einen großen Fehler – und kaufen ihrem Liebling bereits zur Geburt ein großes, weiches Kopfkissen. Hier lauert allerdings gleich doppelt Gefahr! Zum einen droht Erstickungsgefahr, wenn sich das Baby nachts zu tief in das Kissen kuschelt, zum anderen werden die empfindlichen Muskeln der Kleinen in eine unnatürliche Haltung gezwängt. Besser ist es daher, Babys bis zum ersten Geburtstag entweder ganz ohne oder auf einem extrem flachen Kopfkissen schlafen zu lassen. Wichtig hier sind auch die Bezüge. Diese sollten möglichst atmungsaktiv und pflegeleicht sein. Waschen können Sie gute Kissen genau wie die Bettdecke einfach und schnell in der Waschmaschine.

 

Der Rausfallschutz

Je nach Ausführung ist ein Kinderbett mit Rausfallschutz entweder modular oder fest mit dem Rausfallschutz ausgestattet. Ein modularer Rausfallschutz besteht aus einem oder zwei Seitenteilen, die mittels Schrauben und Flanschen zusätzlich zum Bettgestellt zwischen Kopf- und Fußende des Bettes montiert werden. Diese Seitenteile sind zwischen 15 und 30 Zentimetern hoch und verhindern ein Herausfallen des Kindes aus dem Bett. Das Praktische an modularen Seitenwänden: Sie lassen sich bei Bedarf einfach und schnell demontieren. So kann ein Kleinkindbett problemlos auch im Grundschulalter weiterverwendet werden, was auf lange Sicht natürlich deutlich günstiger ist. Ein Kinderbett mit Rausfallschutz mit festen Seitenwänden hat den Rausfallschutz direkt in das Bettgestell integriert. Hier ist der Abstand zwischen der Oberfläche der Matratze und der Oberkante der Seitenteile des Bettes direkt so hoch ausgelegt, dass das Kind vor dem Herausfallen aus dem Bett geschützt ist.

Bei beiden Ausführungen ist die Robustheit der Seitenteile von größter Bedeutung. Die Seitenwände müssen so dimensioniert sein, dass Sie dem Druck, der durch einen Kinderkörper entstehen, jederzeit standhalten können. Eine Stärke von 20 Millimetern für die Seitenwände ist dabei ausreichend.

Achten Sie beim Rausfallschutz besonders darauf, dass alle Kanten abgerundet sind. Scharfe Kanten stellen ein erhöhtes Verletzungsrisiko dar. Betten, die nach deutschen Standards gefertigt worden sind, verfügen in den allermeisten Fällen über abgerundete Kanten. Sind Sie sich unsicher, ob das von Ihnen gewünschte Bett über diesen Standard verfügt, fragen Sie vor dem Kauf unbedingt beim Hersteller oder Lieferanten nach!

 

Glückliche Familie

Pflege von einem Kinderbett mit Rausfallschutz

Wie bei jedem Bett gilt auch für ein Kinderbett mit Rausfallschutz: Je sorgfältiger das Möbelstück gepflegt wird, desto länger kann es verwendet werden. Kinderbetten stellen dabei eine besondere Herausforderung an Reinigung und Pflege dar, zum einen, was die Pflegemittel betrifft, zum anderen in Sachen Hygiene.

Für die Reinigung der Seitenteile sollte bei einem Kinderbett mit Rausfallschutz grundsätzlich auf aggressive, chemische Reiniger verzichten. Diese Reiniger können bei empfindlichen Kindern Allergien auslösen. Besser ist es, hier auf natürliche Reiniger ohne chemische Zusätze zurückzugreifen. Bewährt für eine gründliche Reinigung von einem Kinderbett mit Rausfallschutz, zumindest für den Rahmen und das Lattenrost, hat sich Essig. Essig entfernt nicht nur schnell und zuverlässig selbst hartnäckige Verschmutzungen, sondern wirkt gleichzeitig noch antibakteriell und antifungizid. Wenn Sie sich für ein Kinderbett mit Rausfallschutz aus Naturholz entscheiden, sollten Sie das Holz alle sechs bis acht Monate imprägnieren. Dies können Sie entweder mithilfe spezieller Holzpflegemittel durchführen, oder Sie greifen umweltfreundlich auf handelsübliches Olivenöl zurück. Olivenöl hat den Vorteil, dass es garantiert schadstofffrei ist. Tragen Sie für die Imprägnierung das Öl auf ein weiches Tuch auf und wischen Sie damit über alle Holzoberflächen. So schützen Sie das Holz des Kinderbettes vor äußeren Einflüssen.

Eine besondere Beachtung verdient die Matratze von einem Kinderbett mit Rausfallschutz. Schließlich nimmt eine Matratze während der Nacht alle möglichen Körperflüssigkeiten des Kindes auf. Dementsprechend einfach sollte eine Matratze für ein Kinderbett mit Rausfallschutz auch zu reinigen sein. Bei empfindlichen Kindern ist bereits vor dem Kauf an allergiehemmende Matratzen zu denken. Diese spezielle Form der Matratze verhindert weitestgehend eine Besiedelung der inneren Struktur durch Milben und Bakterien.

Matratzen sollten regelmäßig gelüftet werden, mindestens einmal pro Monat. Hierfür werden die Matratzen aus dem Kinderbett mit Rausfallschutz genommen und hochkant aufgestellt. Nach ein bis zwei Stunden kann dann die Matratze wieder zurück in das Kinderbett mit Rausfallschutz gelegt werden.
Damit Sie möglichst lange Freude an der Matratze haben, lohnt sich auch immer ein Invest in einen Matratzenschonbezug. Diese flüssigkeitsabweisenden Überzüge werden einfach über die Matratze gelegt und verhindern das Einsickern von Urin oder anderen Flüssigkeiten in den Matratzenkern. Sobald der Schonbezug verschmutzt ist, kann er einfach bei 90° in der Waschmaschine gereinigt werden.

 

Wo stellt man ein Kinderbett mit Rausfallschutz am besten auf?

An der Frage, ob ein Kind direkt ab der Geburt im eigenen Kinderzimmer oder lieber doch bei den Eltern im Schlafzimmer schlafen soll, scheiden sich die Geister. Während die einen auf eine möglichst frühe Selbstständigkeit der Kinder pochen, ziehen die anderen die räumliche Nähe zu dem Nachwuchs vor. Doch ganz gleich, ob im Kinderzimmer oder elterlichen Schlafgemach: Ein eigenes Kinderbett mit Rausfallschutz ist sowohl für die Eltern als auch für das Kind die optimale Möglichkeit, in einen geruhsamen Schlaf zu finden.

Vor dem Kauf des Kinderbettes ist natürlich zunächst einmal die vorhandene Aufstellfläche zu prüfen. Achten Sie beim Ausmessen darauf, dass ein Kinderbett mit Rausfallschutz, in dem ein Säugling schlafen soll, möglichst nicht direkt an einer Wand des Raumes stehen sollte. Addieren Sie daher zu der verfügbaren Stellfläche noch mindestens 30 Zentimeter Sicherheitsabstand zur nächsten Wand hinzu. So stellen Sie sicher, dass die Raumluft ungehindert durch das Bettchen zirkulieren kann – und schützen somit Ihren Nachwuchs effektiv vor dem plötzlichen Kindstod! Ideal ist es, wenn Sie das Kinderbett mit Rausfallschutz in den ersten Lebensmonaten mittig im Raum aufstellen.

Soll Ihr Kind im elterlichen Schlafzimmer übernachten und dabei nicht im Elternbett schlafen, kommt eine Sonderform von einem Kinderbett mit Rausfallschutz in Betracht. Die sogenannten „Babybalkone“ sind im Prinzip dreiseitig geschlossene Kinderbetten, die an einer Längsseite des Elternbetts angebracht werden können. Dieses Kinderbett mit Rausfallschutz eignet sich hervorragend für Kinder, die gestillt werden. Durch die räumliche Nähe zur Mutter muss das Kind nachts, wenn es Hunger hat, nicht aus seinem Bettchen gehoben werden sondern kann direkt an Ort und Stelle gefüttert werden. Auch für das Wohlbefinden der Kleinsten sind diese Bettchen optimal geeignet. Prüfen Sie allerdings vor dem Kauf, ob sich Ihr vorhandenes Elternbett von der Höhe her für die Verwendung mit einem Babybalkon eignet.

Ab dem ersten Geburtstag brauchen Sie nicht mehr so rigoros auf optimale Luftzirkulation achten. Sie Sie ab da freie in der Gestaltung des Schlafplatzes für Ihren Nachwuchs. Für einen erholsamen, ruhigen Schlaf sollten Sie beim Aufstellen vom Kinderbett mit Rausfallschutz jedoch darauf achten, dass das Bett nicht direkt gegenüber des Zimmerfensters liegt. Hier könnte der Schlaf des Kindes durch Mondschein, Straßenlaternen oder ähnliches gestört werden. Falls sich dieser Aufstellort bauseits bedingt nicht vermeiden lässt, installieren Sie unbedingt ein blickdichtes Rollo oder Rollladen.

Achten Sie beim Aufstellen auch darauf, dass die Wege rund um das Bett auch nachts im Dunklen einfach begehbar sind und keine Stolperfallen aufweisen. Wer sich schon mal nachts im dunklen den kleinen Zeh an einer Kante gestoßen hat, der wird um die Wichtigkeit freier Laufwege wissen.

 

Gesund aufgewachsene Kinder dank dem Kinderbett mit Rausfallschutz

Wissenswertes

In den ersten Lebensjahren bis ungefähr ins Kindergartenalter hinein sollte ein Kinderbett mit Rausfallschutz nicht als Spielplatz dienen. Je jünger die Kinder sind, desto wichtiger sind Rituale, wenn es ums Schlafen geht. Daher sollte ein Kinderbett mit Rausfallschutz auch nur – und wirklich ausschließlich – als Schlafstätte dienen. Sobald das Kind abends in sein Kinderbett mit Rausfallschutz gelegt wird, sollte es wissen, dass ab jetzt Schlafenszeit ist. Kombiniert mit einer schönen Geschichte zum Einschlafen kann so bereits in frühen Jahren möglichen Schlafproblemen effektiv vorgebeugt werden.

Ganz anders sieht es bei älteren Kindern aus. Hier kann und wird ein Kinderbett mit Rausfallschutz problemlos in das phantasievolle Spiel der Kinder mit einbezogen werden. Aus einem einfachen Kinderbett mit Rausfallschutz wird so im Handumdrehen ein Piratenschiff, das sich durch die wilden Wellen der Südsee kämpft. Ab dem Kindergartenalter sollte ein Kinderbett mit Rausfallschutz daher vor allem eines sein: Extrem robust und widerstandsfähig. Gerne werden ab diesem Alter auch Kinderbetten mit Rausfallschutz angenommen, die optisch die Phantasie anregen. Toll sind hier Betten in Form von Autos, Burgen oder Raumschiffen, vielleicht sogar noch mit integrierter LED Beleuchtung versehen. Bei dieser Form von einem Kinderbett mit Rausfallschutz ist die Sicherheit durch die erhöhten Seitenteile zwar immer noch gegeben – spielt aber eine untergeordnete Rolle.

Ab dem Grundschulalter kann ein Kinderbett mit Rausfallschutz problemlos auch als Hochbett ausgelegt sein. So sparen Sie unterhalb der Liegefläche Platz – die Sie für einen Schreibtisch oder eine erweiterte Spielfläche nutzen können. Achten Sie bei Hochbetten allerdings strikt darauf, dass der Rausfallschutz wirklich großzügig dimensioniert ist. Hier gilt: Je höher, desto sicherer! Achten Sie bei Hochbetten unbedingt auf ein TÜV Siegel. So stellen Sie sicher, dass die Verletzungsgefahr möglichst gering gehalten wird.

Ab dem siebten oder achten Lebensjahr des Kindes können Sie auf ein Kinderbett mit Rausfallschutz verzichten. Ab diesem Alter minimiert sich die nächtliche Bewegung des Kindes im Schlaf, so dass Sie langsam auf Jugendbetten umsteigen können. Sollten Sie in der Vergangenheit auf ein Kinderbett mit Rausfallschutz, der sich modular abnehmen lässt, gesetzt haben, profitieren Sie nun davon. Anders als bei einem klassischen Kinderbett mit Rausfallschutz, der sich nicht abnehmen lässt, müssen Sie bei der modularen Bauweise nun kein neues Bett kaufen, sondern können das vorhandene Kinderbett – jetzt ohne Rausfallschutz- noch einige Jahre weiterverwenden.

Der Rausfallschutz kann, wenn das Kind älter wird, übrigens toll für die Befestigung von Leselampen weiterverwendet werden. Leselampen mit Klemmsystem können einfach auf Kopfhöhe des Kindes an dem Rausfallschutz befestigt werden und bieten so die ideale Hintergrundbeleuchtung für kleine Leseratten.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Bett